Hauptsonderschau der Federfüßigen Zwerghühner 2004 in Greiz

 

Ein wunderbares Meldeergebnis mit 1156 Tieren wurde uns am 06.-07.11.04 in Greiz beschert. Es ist die zweithöchste Tierzahl in der Geschichte des Sondervereines. Dem Ausstellungsleiter Johannes Schilling und seinem Team, sowie unserer Michaela Pleyer, danken wir für die geleistete Arbeit. Die Schau begann mit der Jugendgruppe mit 149 Tieren, die in der Qualität der Seniorenklasse nicht nachstand.

12,18 isabell-porzellanfarbige machten den Anfang. Bei den Hähnen waren breite kurze Figuren mit gut gerundeter Form zu sehen, mit prima rahmgelber Grundfarbe, und überwiegend gleichmäßig verteilter Zeichnung, in nicht zu grober Tupfengröße, in hell graublau. Die Halsbehangfarbe sollte beachtet werden, da diese mitunter etwas mit silber durchsetzt ist. Hv für einen Hahn von Laura Ressel, dem lediglich eine etwas zartere Außenbinde zu wünschen war. Ebenfalls konnten die Hennen mit breiten kurzen Figuren gefallen. Die Tupfenfarbe war bei einigen Tieren schon etwas dunkelblau Bei den Hennen waren die Kämme teilweise schon etwas groß. Eine feine 0,1 von Ruben Schreiter bekam hv, lediglich die Binden konnten ausgereifter sein.

15,22 zitron-porzellanfarbige und damit mehr Tiere als bei den Senioren. Nur vier Hähne mit sg, diese konnten aber in breiter kurzer Form mit richtiger zitronengelber Grundfarbe und einer feinen Zeichnung überzeugen, dem hv Hahn von Timo Krause waren nur etwas zartere Kopfpunkte zu wünschen. Die unteren Noten mit Problemen in der Figur, und ungleichmäßiger Zeichnung. Die Hennen konnten meist mit richtiger Figur, Farbe und Zeichnung gefallen. Eine prima breite 0,1 mit schön ausgerundeter Rückenlinie, mit v für Timo Krause. Bei den unteren Noten fehlten teilweise die gerundete Figur und die gleichmäßige Zeichnung.

4,8 perlgrau mit weißen Tupfen konnten sehr gefallen. Feine Typen bei den Hähnen, lediglich der gelbe Anflug im Hals- und Sattelgefieder störte etwas. Beachtliche Hennen in Figur, Grundfarbe, sowie Zeichnung. Hier eine Henne mit hv von Marvin Ehrhardt, die lediglich in der Tupfe etwas gleichmäßiger sein sollte.

9,29 schwarz standen der Seniorenklasse in nichts nach, tolle gut gerundete Figuren mit hohlrunden Rückenlinien, Grünglanz, roten Gesichtern, voller Fußbefiederung. Tiere mit dunklen Gesichtern haben hier das Nachsehen. Bei den Hähnen leider kein Tier über sg , bei den Hennen fehlten manchmal die Schwanzdeckfedern, ebenso muss auf eine nicht fleckige nicht zu dunkle Augenfarbe geachtet werden, ein hv für eine 0,1 von Mario Sauer. Auch bei den Hennen wäre mehr möglich gewesen.

1,6 perlgrau bestachen durch die tollen gerundeten Figuren und prima perlgrauer Farbe. Auf einen Hahn errang Vanessa Rost verdient v SV-Band. Leider hatten einige Hennen ein lockeres Halsgefieder.

3,4 weiß-schwarzcolumbia in der Jugend zu haben ist schön. Ein feiner Figurenhahn mit v von Matthias Wolf konnte gefallen. Auch die Hennen mit feinen Figuren, Farbe und Columbiazeichnung.

2,5 gelb-schwarzcolumbia mit prima gerundeten Formen, Farbe und Zeichnung. Ein Hahn sollte im Vorkamm kürzer sein. Bei den Hennen hv für Ruben Schreiter, der eine etwas gleichmäßigere Grundfarbe zu wünschen gewesen wäre.

1,4 gelb mit Bart überzeugten mit runden Formen, tollen Kinn- und Backenbärten, Mähnen und einer gleichmäßigen gelben Farbe. V SV-Band für eine 0,1 von Vincent Mißbach war derverdiente Lohn.

2,4 weiß-schwarzcolumbia mit Bart waren eine angenehme Überraschung noch dazu in der Jugendgruppe. Lange hatten wir keine mehr gesehen. So stellte dies den krönenden Abschluss der Jugendgruppe dar. Mit schönen runden Figuren, vollen Bärten und einem prima Farbspiel. Eine Henne von Collin Hannemann erhielt hv, bei der nur ein kleiner Wunsch in den Steuern vorhanden war. Bleibt zu hoffen das wir diese Rarität noch öfters zu sehen bekommen, die Qualität jedenfalls konnte überzeugen.

 

Im Anschluss stand die Seniorenklasse, leider im Katalog nicht, hier waren andere Tiere dazwischen geraten, was den Überblick nicht förderte.

49,104 jung und 4,20 alt gold-porzellanfarbig ist nach wie vor unser zahlenmäßig größter Farbenschlag. Die Hähne in überwiegend prima Qualität mit voller Brustpartie, Figur, Farbe, Zeichnung, Köpfen sowie Fußwerk. Auf gerundete kurze Rücken muss bei den Hähnen geachtet werden, wie sonst könnte die Hennennachzucht ebenso sein. Die Hähne sollten weder zu groß noch zu klein sein, wenn auch die letzteren kleine geschlossene Kehllappen aufweisen, die bekanntlich ein Nebenmerkmal darstellen, sind diese kleinen Hähne oftmals zu schmal und zierlich im Körper. Ohne sauber gezeichnete Außenbinden, ist kein sg mehr zu erreichen. Auch sollte in der weißen Perle kein braun vorhanden sein, wobei wir nicht mit der Lupe suchen wollen. Einige 1,0 hatten eine dritte Binde, diese sehen wir als Züchter als einen Vorteil bei der feingezeichneten Hennennachzucht an, bei der Ausstellung sollte diese aber etwas geputzt sein. Ein feiner Hahn mit v von Wolfgang Rost, auch schön die beiden Hähne, hv von Aselmann der eine Idee voller im Körper sein sollte, sowie der hv Hahn von Pilatus der glattere Kehllappen als Wunsch hatte. Die vier Althähne waren nicht so überzeugend wie bei der letzten HSS. Es folgten die 104 Junghennen eine staatliche Anzahl, eine Verbesserung der Hennen in der Rückenlinie gegenüber der letzten HSS war zu erkennen, doch muss darauf weiterhin geachtet werden. Hennen mit langen Rücken und eckigem Schwanzübergang sollten nicht herausgestellt werden. Durch die Zeichnung bedingt erscheint aber die hohlrunde  Rückenlinie einer getupften Henne eine Idee länger. Hennen mit zu tief getragenem oder spitzem Schwanz hatten keinen Erfolg. Die Hennen mit überwiegend gleichmäßiger Zeichnung. Hier muss auf Moos in den Binden und im seitlichen Bauchgefieder geachtet werden. Dreimal v für Wolfgang Rost, sowie jeweils zwei hv für Bohne und Löser. Bei den 20 Althennen bestachen eine v Henne von Hecker sowie eine hv Henne von Löser.  

34,59 jung und 1,2 alt isabell-porzellanfarbig traten ebenfalls mit einer staatlichen Stückzahl an, die Qualität konnte ebenfalls überzeugen. Bei den Junghähnen waren feine Figuren zu sehen, wobei einzelne Hähne den Schwanz zu schmal fächern, auch hier war mit schlecht gezeichneten Außenbinden wenig zu machen. Die Tupfenfarbe darf nicht zu dunkelblau sein. Die Kämme dürfen nicht zu grob werden. V für Fasold und hv für Michael Krause. Bei den Junghennen waren tolle Figurentiere mit hohlrunder Rückenlinie, rahmgelber Grundfarbe, und hell graublauen Tupfen, sowie prima Zeichnungsverteilung zu sehen. Einige Hennen hatten schon eine ins rötlich gehende Grundfarbe, was unschön aussieht. Ebenfalls vermeiden sollten wir die zu großen Kämme. V und hv für Michael Krause, zweimal hv für Leimbach und jeweils hv für Klose und Pilatus.   

9,16 jung zitron-porzellanfarbig waren angetreten, die Qualität war etwas geringer als im Vorjahr. Hier dürfte auch die zu klein gewordene Schar ernsthafter Züchter eine Rolle spielen. Die Figuren waren überwiegend in Ordnung, ebenso die Farbe, etwas heller oder dunkler darf diese sein, nur muss der Farbton gleichmäßig sein. Es fehlte etwas an der Gleichmäßigkeit der Tupfen, sowie der Perlen, hv für eine Junghenne von Scheibner. 

16,33 jung und 5,9 alt silber-porzellanfarbig in prima Qualität, die Hähne hatten meist feine gerundete Figuren, in der silberweißen Grundfarbe hapert es manchmal da diese ins gelbliche abrutscht. Die für die Zucht so wertvolle 3. Binde wird vielleicht eines Tages von der Musterbeschreibung toleriert. Etwas putzen ist hier erlaubt. Auf Rußkragen, korrekter schwarzer Vorsaum im Halsgefieder der Hähne ist zu achten. Die Tiere mit v und hv von Fasold hatten ein reines silberweiß bei prima Zeichnung und trotzdem tollen Figuren. Hätten wir nur solche tolle Rückenlinien bei den gold-porzellanfarbigen Hennen, wie diese bei den Spitzentieren der silber-porzellanfarbigen vorhanden sind. Die silberweiße Grundfarbe bei den Hennen war überwiegend in Ordnung, gelbliche, rahmige Farbe ist hier nicht erwünscht. Gleichmäßig verteilte Zeichnung, die bei einzelnen Hennen in der etwas saumartigen Perle in der Brustzeichnung besser sein konnte. Bei beiden Geschlechtern sollte auf den unschön aussehenden schwarzen Federschaftstrich inmitten der silberweißen Grundfarbe geachtet werden, dieser tritt meist bei den Bindenfedern auf und ist auf lange Sicht gesehen unerwünscht. V auf eine Junghenne von Ehrhardt, und v auf eine Althenne von Hecker sowie hv für eine Junghenne von Aselmann. Allen Tieren war ein breiter kurzer Rumpf mit gut gerundetem Übergang zu eigen wie wir es uns wünschen. Eine weitere Henne mit hohlrunder Rückenlinie hatte leider einen zur Seite zeigenden Hauptzehennagel, schade. Auf Gesichtsblüte müsste bei einigen Tieren geachtet werden..

19,41 jung und 3,7 alt gelb mit weißen Tupfen. Die Qualität konnte überzeugen, die Hähne mit meist schönen Figuren, gelber Grundfarbe und sehr guter Tupfenzeichnung. Kein sg konnten Tiere mit schlechter Außenbindentupfen erhalten, ebenso mit brauner Grundfarbe. Hv für Hilbig bei den Hähnen. Bei den Hennen hohlrunde Rückenlinien, gelbe Grundfarbe, gleichmäßige Zeichnung. Tiere ohne Außenbindenzeichnung oder schlecht durchgezeichneter Außenbinde, roter Grundfarbe, oder spitzem Schwanz erhielten kein sg mehr. V für Friedrich, dreimal hv für Schwalm, sowie hv für Löser.

10,10 jung und 0,5 alt rot mit weißen Tupfen. Ein schwer zu züchtender Farbenschlag, Lob und Anerkennung die sich seit Jahren damit beschäftigen. Die Hähne dürften teilweise mehr fächern, waren in der roten Grundfarbe durchweg in Ordnung. Auf der Brust dürfte oftmals etwas mehr Tupfung sein. Die Hennen teils mit sg Figuren, hv ein eine Junghenne von Schroft, die eine Idee tiefer hätte stehen sollen. 

13,27 jung und 1,7 alt schwarz mit weißen Tupfen. Eine beachtliche Zahl. Die Hähne wirkten oft etwas schlank mit stark abfallendem Rücken und etwas wenig Unterbrust. Die Zeichnung konnte gefallen. Die Hennen waren in der Rückenlinie ähnlich der Hähne meist abfallend, etwas kürzere Rücken hätten wir uns gewünscht. Die Zeichnung konnte überwiegend prima gefallen. V und zweimal hv für Christa Epperlein. V für eine Althenne von Fischer und hv für eine Junghenne von Feustel.

2,6 jung und 2,2 alt perlgrau mit weißen Tupfen, verdienen mehr Züchter. Die Hähne mit ansprechender Figur, perlgrauer Farbe und schöner Zeichnung. Auf gelben Anflug im Hals- und Sattelbehang ist zu achten. Die Hennen mit sehr guter Figur, Grundfarbe und Zeichnung, eine feine Henne von Gerhard Schönefeld, die verdient v erzielte.

13,21 jung weiß hatten tolle runde Figurhähne mit meist silberweißer Farbe. Teils grobe Köpfe erhielten untere Noten, hv für Hechler. Bei den Hennen eine vorbildliche Formenhenne mit v von Hechler. Blasse Gesichter und gelbliche Grundfarbe hatten keine Chance.

20,40 jung und 1,2 alt schwarz sind in der Figur das Vorbild für die Federfüßigen Zwerghühner. Feine Figuren mit kurzem breitem runden Rücken bei den Hähnen, tiefschwarzer Farbe mit tollen Grünglanz, sowie prima Fußwerk. Die Kehllappen teils glatter, wobei diese ein Nebenmerkmal sind, zweimal hv für Rudolf Rost. Bei den Hennen breite Tiere, hohlrunde Rückenlinien bei kurzen Rücken, die nicht kürzer werden dürfen. Tiefschwarze Farbe mit reichlich Grünglanz und roten Gesichtern. Tiere mit dunklen schwärzlichen Gesichtern haben das nachsehen. Die Augenfarbe darf nicht schwarz sein, sondern rotbraun bis braun.V und zweimal hv für Sohl, hv  für Knuth und Rudolf Rost.

2,6 jung und 1,1 alt perlgrau sind zu wenig für diese Farbe. Die Hähne mit sg Figuren, perlgrauer Farbe, lediglich auf gelbe Behänge ist zu achten. Ein Althahn von Willi Hoppert erhielt v. Die Hennen mit richtiger Grundfarbe hätten teilweise etwas mehr fächern können, hv für eine Althenne von Gerhard Schönefeld.

11,16 jung gelb, die Hähne konnten gefallen in Figur und Farbe. Die Kehllappenwaren teils etwas länglich, v für Meier, hv für Willi Hoppert. Feine Formen und gleichmäßige gelbe Farbe bei den Hennen. Einige im Schwanz fertiger, auf unerwünschten Saum um die Feder muss geachtet werden.

3,9 jung rot in der Hand von wenigen Züchtern. Die Hähne in Figur und Farbe in Ordnung, v für einen schönen Hahn von Willi Hoppert. Bei den Hennen mit ansprechender Figur und Farbe, fehlte teilweise die Gesichtsblüte.

5,13 jung gestreift waren gemeldet, mit vier Leerkäfigen erschienen. Die Hähne mit tollen Figuren und runden Rückenlinien, sowie prima Streifung zeigte der vorbildliche Hahn von Löser. Ebenfalls runde Rückenlinien zeigten die Hennen, bei oftmals sg Streifung, hv für Löser.

18,24 jung goldhalsig waren eine stattliche Stückzahl für diesen Farbenschlag. Die Hähne mit richtiger Figur, schönen Kämmen, bei der Rückenlinie wollen wir keine eckigen Tiere, etwas Flaum im Übergang zu sehen haben unsere gold- und silberhalsigen Hähne meist, und sollte toleriert werden. V für Heindl, zweimal hv für Theiß. Bei den Hennen haben wir teils schöne Figuren mit hohlrunder Rückenlinie. V für eine solche Henne, noch dazu mit feiner Rieselung, von Meiner.

6,4 blaugoldhalsig unsere jüngste Farbe. Bei den Hähnen standen die Figuren den goldhalsigen nicht nach, die Schwänze teils fertiger und etwas mehr blau in der Farbe. Der Halsbehang  sollte nach unten nicht in der Farbe absetzen, hv für Taubmann. Auch bei den Hennen waren die Figuren nicht schlecht. Die blaue Grundfarbe konnte gefallen, die Lachsbrust sollte ausgeprägter sein, ebenso die Rieselung.

24,35 jung und 2,4 alt silberhalsig, eine starke Meldezahl. Die Hähne  mit tollen gerundeten Formen, silberweißem Behang, schwarzer grünglänzender Brust. Gelber Anflug in den Behängen ist nicht gefragt, zweimal hv für Kenn. Die Hennen hatten kurze gerundete Rücken. Feine Rieselung, ansprechende lachsfarbene Brust, v für Bernd Hoppert und hv für Bernd Schönefeld.

5,9 jung weiß-schwarzcolumbia, breite Tiere bei den Hähnen, die Columbiazeichnung und Farbe konnte gefallen. Lediglich die Hauptsicheln wünschte ich mir besser ausgeprägt. Die Rückenlinien der Hennen waren schön anzusehen, nur die Mantelfarbe sollte etwas reiner im weiß sein.

5,7 jung und 0,1 alt gelb-schwarzcolumbia, gewohnt schön gerundete Formen bei den Hähnen, die Farbe und Columbiazeichnung meist ohne Beanstandung, nur auf schwarze Einlagerungen im gelben Mantelgefieder sollte verzichtet werden. Auch auf eine rote Ohrlappenfarbe muss geachtet werden. Hv für einen Hahn von Ehrhardt, der eine Idee harmonischer im Kammschnitt sein durfte. Ebenfalls die Hennen konnten mit breiten kurzen Tieren überzeugen. Wie bei den Hähnen auch hier schwarze Einlagerungen in der gelben Mantelfarbe, womit wir bei den gezeigten Tieren der Vergangenheit keine Probleme hatten, es sieht auch unschön aus. Ansonsten schöne gelbe Grundfarbe mit tiefschwarzer, grünglänzender Columbiazeichnung. V für eine Althenne von Ihle und hv für eine Junghenne von Ehrhardt.

8,17 jung und 1,1 alt birkenfarbig, die Hähne mit ansprechender Figur und Farbe, der Halsbehang silberweiß, jedoch ist auf Rußkragen, korrekter schwarzer Vorsaum im Halsgefieder der Hähne ist zu achten. Die Augenfarbe darf nicht zu dunkel sein, rot bis rotbraun ist hier angestrebt. Hv für einen Junghahn von Habeck der etwas gerundeter im Übergang sein durfte. Die Figur, Farbe und Zeichnung der Hennen war zusagend. Jedoch ist ein gewisser Spielraum in der Intensivität der Brustsäumung  dem derzeitigen Zuchtstand geschuldet. Eine schöne Junghenne mit kurzem breitem Rücken, tiefschwarzer Farbe mit wunderbarem Grünglanz von Habeck. Ebenfalls auf eine Junghenne hv für Scheibner.

139 Bärtige, eine erfreuliche Meldezahl. Hier hat der SV eine Offensive gestartet die Bärtigen Tiere mit einem besonderen Förderband zu unterstützen. Erstmals ausgespielt, erhielt dies eine gelbe Junghenne mit v von Groß.

3,7 goldporzellanfarbig, mit einem figürlich, in Farbe und Zeichnung sowie Bart beeindruckendem Hahn von Wolfgang Rost mit hv, bei den Hennen sollte der Rücken ausgerundeter und der Schwanz angehobener getragen werden. In Farbe und Zeichnung und Bart konnten diese gefallen.

2,3 jung und 3,3 alt isabell-porzellanfarbig, mit schönen Bärten, zusagenden Figuren, Farbe und Zeichnung. Bei den Junghähnen konnten die Schwänze fertiger sein. Eine feine Althenne mit v von Klose.

2,2 jung zitron-porzellanfarbig, sollten etwas voller im Körper und in den Bärten sein. Die Zitronenfarbe und die Zeichnung konnten gefallen.

1,4 jung und 1,2 alt silber-porzellanfarbige, mit ansprechender Figur, Farbe und Tupfung. Lediglich die Bärte sollten etwas voller sein.

1,4 jung und 1,2 alt gelb mit weißen Tupfen, waren gemeldet, den angetretenen beiden Junghähnen fehlte es an Kinnbart. Die Hennen waren zusagend sollten aber im Rücken ausgerundeter sein.

3,4 jung und 1,4 alt schwarz mit weißen Tupfen, die Bärte und Mähnen konnten  überzeugen, die Tiere sollten im Rücken etwas weniger abfallend sein. Die Farbe und Tupfung war zusagend. Ein feiner Althahn, sowie eine schöne Henne von Hungsberg erhielten hv.  

1,2 jung perlgrau mit weißen Tupfen, darf als Rarität bezeichnet werden. Hier ist es Ronny Schönefeld gelungen schöne Bärte und Mähnen auf die zusagenden Tiere zu bekommen. Hoffentlich sehen wir diesen Farbenschlag noch öfter.

1,2 jung und 0,1 alt weiß, hier war der Hahn zuhause geblieben. Die Hennen konnten mit vollen Kinn- und Backenbärten sowie Mähne aufwarten. Eine Junghenne von Hungsberg erhielt hv.

7,12 jung und 0,1 alt schwarz waren die größte Gruppe der Bärtigen Tiere. Die Bärte und Mähnen wie bei den einfarbigen aufgrund der Federfülle voll und üppig. Auch konnten die schönen kurzen Figuren mit hohlrunder Rückenlinie tiefschwarzer Farbe und Grünlack überzeugen. Lediglich bei einigen Hähnen fehlte dieser Rückenschwung, bei einzelnen Hennen fehlte etwas die Blüte. V für einen Hahn und zwei Junghennen von Rudolf Rost.

4,7 jung perlgrau, und damit mehr Bärtige als bei den Tieren ohne Bart. Auch hier volle Bärte, feine Figuren bei schöner perlgrauer Farbe, diese hat es aber an sich das die Federn etwas glatter sein könnten. Bei den Hähnen ein Hahn mit gelben Anflug in den Behängen.

7,10 jung gelb, die den nichtbärtigen Tieren nicht nachstehen. Wie gewohnt mit vollem Kinn- und Backenbart, sowie Mähne. Figuren und die gleichmäßige gelbe Farbe konnten gefallen. Hier erhielt die v-Henne von Groß das erstmals ausgespielte sehr schöne Förderband für die Bärtigen.

5,8 jung und 1,0 alt rot, auch hier mehr bärtige als nichtbärtige Tiere, die noch dazu in der Figur besser sind. Die Bärte und die satte rote Farbe konnten gefallen, hv der Lohn für Willi Hoppert.

2,4 jung gestreift, die Tiere alle im sg Bereich, prima Bärte und Mähnen, auch die Figuren konnten gefallen, hier fehlte es den Hähnen etwas im fertigerem Schwanz, sowie den Hennen in einer etwas klareren Streifung. Sg 95 für eine schöne Henne mit prima Typ von Bernd Schönefeld.

3,8 jung und 1,0 alt goldhalsig, die Figuren waren gut gerundet, die Farbe und Rieselung nicht schlechter als bei den nichtbärtigen. Zwei Junghähnen hätte eine Idee mehr Bart gut gestanden. Hv für eine schöne Figurenhenne von Hannemann.

1,4 jung und 0,1 alt silberhalsig, der figürlich mit reinem silberweiß ausgestattete Hahn hätte eine Idee mehr Bart haben dürfen. Die Hennen mit sehr guten Bärten, Figuren und feiner Rieselung.

0,2 jung und 1,1 alt birkenfarbig, der Hahn war zuhause geblieben. Die Hennen figürlich zusagend, mit schönen Bärten und Mähnen, tiefschwarzer Farbe mit prima Grünglanz. Die Tiere im sg Bereich alle von Hartmut Winkler.

1,1 blauorangehalsig nicht anerkannt konnten nicht gefallen. Der Hahn mit schlechtem Flügeldreieck und die Henne nicht ausgerundet im Rücken, von der Farbe ganz abgesehen, wären besser Zuhause geblieben, dies so versicherte mir der Züchter ernsthaft soll auch in Zukunft so geschehen.

Insgesamt hatten wir wieder einige schöne Tage bei unseren Freunden in Greiz. Wer nicht hier war hat all die schönen Stunden unter Gleichgesinnten und natürlich mit viel Freude am Augenschmaus der ausgestellten Tiere, verpasst. Hier war die Freude auch an fremden Tieren sehr groß und Kameradschaft mit allen angereisten nie klein geschrieben. Wer dies einmal erleben möchte sollte die 38. HSS der Züchter Federfüßiger Zwerghühner am 12. und 13.11.05 in Michelbach bei Alzenau besuchen. Stets um die Freude und Kameradschaft miteinander, in einer Zeit wo dies nicht alltäglich ist, bemüht sind die Mitglieder des SV. Hier kann man Freunde fürs Leben kennen lernen, die Bereitschaft dazu vorausgesetzt, Tiere und Erfahrungen austauschen. 

 

Zuchtwart im Sonderverein Federfüßiger Zwerghühner

Holger Schwalm
nach oben                                        zu den Bildern

 

  zu den SV-Meistern                            zurück nach Aktuelles