FEDERFUß-INFO

 

Informationsblatt für die Züchter und Freunde

Federfüßiger Zwerghühner

 

Rundschreiben Nr. 170

09/2007

 

 

SV der Züchter Federfüßiger Zwerghühner

 

 

Liebe Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde,

 

in der Hoffnung, dass Sie dieses Rundschreiben bei guter Gesundheit und Wohlergehen erreicht, möchte ich noch einmal an unsere Sommertagung in Eibenstock erinnern. Es war eine Sommertagung, wie man sie so ideal sicher nicht immer haben kann. Bei recht guter Beteiligung haben wir in dem schönen Hotelkomplex harmonische Tage erlebt. Der Züchterabend wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Für diese schönen Tage sei der Organisatorin, unserer Zuchtfreundin Michaela Pleyer nochmals ganz herzlich gedankt. Glückwunsch auch nochmals unserem Zuchtfreund Gotthard Grimm, der am Sonnabend zur Hauptversammlung zum Ehrenmitglied ernannt wurde, und dem Zuchtfreund Karl Heinz Dierks, der für Jürgen Brunngräber einstimmig zum Sprecher der Gruppe Nord gewählt worden ist. Unser Jungzüchter Ruben Schreiter ist zum Sprecher der Jungzüchter ernannt worden, auch ihm nochmals herzlichen Glückwunsch.

Die für 2007 beschlossenen Sonderschauen habe ich bei den Ausrichtern beantragt

 

Wir trauern

um unsere Zuchtfreunde

Manfred Odenweller

der am 5. Oktober 2006 im Alter von 60 Jahren verstorben ist.

Er war seit 1984 Mitglied im SV und züchtete die Farbenschläge Isabell-porzellanfarbig und Goldhalsig.

 

Hans-Dieter Wallstein

der im November 2006 im Alter von 54 Jahren verstorben ist. Er war seit 1994 Mitglied im SV und züchtete mehrere Farbenschläge.

 

Heinrich Deters

der am 24. Juli 2007 im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

Er war seit 1996 Mitglied im SV und züchtete die Farbenschläge Gold- und Zitron-porzellanfarbig sowie Silberhalsig.

 

Werner Klamt

der am 13. August 2007 im Alter von 67 Jahren verstorben ist.

Er war 40 Jahre Mitglied im SV, züchtete über all die Jahre vor allem die Gold-porzellanfarbigen und erhielt für seine Verdienste 2003 die goldene SV-Nadel.

 

Wir werden unsere Zuchtfreunde in ehrender Erinnerung behalten.

und die dafür vorgesehenen Preisrichter benannt. Bis auf Münster liegen die Bestätigungen der Schauleitungen auch schon vor. Ich gehe aber davon aus, dass die Bestätigung von Münster in den nächsten Tagen auch eingeht.

Der vom SV eingelegte Einspruch gegen die Standardänderungen bei den Farbenschlägen Goldhalsig, Silberhalsig, Blau-goldhalsig und Rotgesattelt wurde nach den Wünschen des SV beschieden.

Goldhalsig: Bei Hahn und Henne werden die Schaftstriche in den Behängen von „schwarz“ in „schwärzlich bis graumeliert" geändert (wie bei den Silber- und Orangehalsigen). Bei der Henne wird der letzte Satz „Belatschung schwarz mit mehr oder weniger braunen Einlagerungen" geändert in „Belatschung überwiegend schwarz". Silberhalsig: Bei der Henne werden die Schaftstriche im Halsbehang von „schwarz" in „schwärzlich bis graumeliert" geändert. Der letzte Satz „Belatschung schwarz mit mehr oder weniger silbrigen Einlagerungen" wird geändert in „Belatschung überwiegend schwarz". Blau-goldhalsig: Bei der Henne wird der letzte Satz „Belatschung blau mit mehr oder weniger braunen Einlagerungen" geändert in „Belatschung überwiegend blau". Orangehalsig: Bei der Henne wird der letzte Satz „Belatschung schwarz mit mehr oder weniger braunen Einlagerungen" geändert in „Belatschung überwiegend schwarz“. Rotgesattelt: Beim Hahn wird „Rücken blutrot, Schultern und Flügeldecken ziegelrot“ geändert in „Rücken intensiv rot, Schultern und Flügeldecken rot". Selbige Textänderungen werden auch in der Fachpresse veröffentlicht.

Den Jungtierbesprechungen wünsche ich rege Teilnahme mit vielen Farbenschlägen in den Käfigen. Die Tierbesprechung in Bielefeld-Steinhagen hat ja bereits am 19.8.2007 stattgefunden. Der Termin stand auch im Internet. Ich hoffe, dass diese einen guten Verlauf hatte. Die bei den Tierbesprechungen tätigen Preisrichter möchte ich bitten, bei den Tieren mit fehlenden Zehennägeln an den Außenzehen, besonders wenn es sich um seltene Farbenschläge handelt, wohlwollend umzugehen. Spitzentiere können ohne diese Nägel auch in Zukunft noch 95 Punkte erhalten. Zu Zuchtaufgaben sollte es, wie bereits geschehen, nicht kommen. Die in letzter Zeit wieder aufgetretenen Fälle von H5N1 halten uns Züchter auch weiter in Unruhe und auch in großer Unsicherheit. Ein Hauptgrund für die große Aufregung in der Züchterschaft sind die weit überzogenen Maßnahmen der Behörden. Sie verstoßen in ihrem unsinnigen Tun teils gegen die von staatlicherseits festgelegten Paragraphen und Anordnungen. Es ist doch absoluter Wahnsinn, wenn wegen einer einzigen angeblich positiven Gans 1600 Tiere getötet werden und im Nachhinein lauthals verkündet wird, dass kein einziges der getöteten Tiere und auch nicht ein im Beobachtungsgebiet untersuchtes Tier positiv getestet wurde. So in und um Wickersdorf in Thüringen geschehen.

Man kann nur hoffen, dass der vom Bund eingeschlagene Klageweg für uns Geflügelzüchter diesbezüglich Erleichterungen bringt. Ich weiß, wovon ich spreche, denn meine eigenen Tiere sitzen seit fast zwei Monaten in den Ställen fest, ohne in einem Sperrgebiet oder Schutzgebiet zu liegen. Liebe Zuchtfreunde, ich wünsche Ihnen alles Gute und auch weiter viel Freunde an unseren Federfüßigen Zwerghühnern. Ich wünsche, dass die in Freiheit lebenden Tiere dies immer dürfen und die eingesperrten bald wieder in die Freiheit kommen, damit sie sich zu gesunden Zucht- und Ausstellungstieren entwickeln, die wir dann auf unseren geplanten Schauen bewundern können.

Liebe Zuchtfreunde, lassen wir keinen möglichen Protest gegen die Stallhaltung aus.

Arno Löser

 

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Teilnehmer zur Sommertagung in Eibenstock

 

Ludwig Nau                 Hermann Kenn                 Rainer Weise

Dieter Kohles               Kurt Melzer                      Hans Gorges

Axel Nestler                 Gert Melzer                      Harry Göschel

Bernd Rheuter              Josef Furgber                    Dieter Wolf

Gotthard Grimm            Uwe Scheibner                 Hubert Krause

Jürgen Brunngräber      Manfred Schmidt               Hans Georg Wittenberg

Eberhard Ihle                Klaus Knorr                      Wilhelm Friedrich Sohl

Marco, Anna und Marius Leimbach              Anni und Ottokar Hungsberg

Bernhard Schrader        Stefan Pilatus                    Herbert Theiß

Jürgen Habla                Dietmar Groß                    Knuth Walther

Christa Epperlein          Ruben Schreiter                Christian Schaarschmidt

Barbara und Manfred Meinert                      Edeltraud und Paul Baasch

Mario Doehler              Werner Claus                    Armin Meiner

Hartmut Winkler           Gerhard Schmückle           Frank Fasold

Günter Kühne               Jürgen Kuhlmann              Rudolf Ehrhardt

Renate und Detlef Hannemann                              Bernd Schönefeld

Gerhard Schönefeld      Ronny Schönefeld             Michaela Pleyer

Christoph Müller           Karl-Wilhelm Bohne          Holger Schwalm

Ernst Struckmann         Kurt Klose                        Horst Tasche

Arno Löser                   Georg Aselmann               André Mißbach

 

Vorbereitung auf die Ausstellungen

Die Vorbereitungen auf die Ausstellungszeit beginnen bereits mit dem Zusammenstellen der Zuchtstämme und dem zeitlich richtig gewählten Schlupftermin. Auch sollen die Tiere öfters selektiert und Tiere mit groben Fehlern gleich an Tierliebhaber abgegeben werden. So haben die übrigen Jungtiere mehr Platz, dies ist für eine gute Entwicklung der Ausstellungstiere von Vorteil. Wichtig ist, ab der 6. Woche die Tiere im ständig bereitstehenden Ausstellungskäfig, zuerst auf die kurze breite Figur hin zu betrachten, erst dann kommt die Farbe und danach die Zeichnung. Bei den Großschauen sind meist Obleute des BZA eingesetzt. Ein Federfuß muss hier eine kurze gerundete Figur haben, erst dann ist der Obmann bereit das v zu unterschreiben. Ob der Rücken dabei eine Idee kürzer oder länger ist, spielt nicht so die Rolle, aber eine Henne sollte eine hohlrund ausgebogene Rückenlinie besitzen, den Schwanz gefächert und nicht zu flach tragen, ein spitzer Schwanz ist ein grober Fehler. Auch wenn wir Hennen im Zuchtstamm einsetzen, die hier keine Wünsche offen lassen, schleicht sich über Hähne, die zu flach tragen und wenig fächern (was beim 1,0 kaum auffällt), in der Nachzucht bei den Junghennen der nicht ausreichend gefächerte und zu flach getragene Schwanz ein.

Es ist sinnvoll mit den Tieren zu einer der vier regionalen Jungtierbesprechungen zu gehen. Dumme Fragen gibt es hier nicht! Oft stehen die Tiere dort erstmals in den Käfigen, das ist spät, daher beim Selektieren der Tiere diese bereits in den Ausstellungskäfigen setzen. Ein ruhiges Tier hat bei der kurzen Bewertung durch einen Preisrichter, später auf der Ausstellung, eher die Chance auf ein gutes Abschneiden als ein scheues.

Die Tierbesprechungen dienen den Züchtern und den Sonderrichtern zur Steigerung des Wissens. Durch den freundschaftlichen Dialog bei den Tierbesprechungen lernen wir alle dazu. Hier können sich Sonderrichter und Züchter über den Zuchtstand und die Feinheiten sachlich aussprechen.

Wer sich als Züchter zum Preisrichter berufen fühlt sollte einmal darüber nachdenken und kann sich beim SV melden, wir helfen gerne weiter, und schulen Preisrichteranwärter bereits parallel auf der HSS, damit diese nach der Preisrichterprüfung, nach einigen Jahren auch Sonderrichter werden können. In den nächsten Jahren werden einige SR aus Altersgründen etwas kürzer treten. Dies ist dann die Chance für nachrückende Preisrichter Sonderrichter zu werden und auf den Schauen eingesetzt zu werden.

Viel Spaß, Erfolg und Freude bei der nächsten Ausstellungssaison. Hier wollen wir uns gemeinsam über schöne Tiere freuen. Auch wenn es nicht die eigenen sein sollten.

Wir sehen uns auf unseren Tierbesprechungen und Sonderschauen.

Euer Zuchtwart Holger Schwalm

Tierbesprechung für den Bereich Ost

Hiermit ergeht herzliche Einladung an alle Zuchtfreunde und Familienangehörige zur Tierbesprechung am Samstag, den 15. September 2007, in Förderstedt. Der Gasthof Zur Eisenbahn wird dann von unseren gefiederten Freunden und uns in Beschlag genommen werden. Hans Gorges wird nicht nur für eine sehr gute Unterbringung der Tiere, sondern auch für unser eigenes leibliches Wohl mit einem sehr guten Mittagessen und Kaffee und Kuchen bestens sorgen.

Wir wollen um 10 Uhr pünktlich mit der Tierbesprechung beginnen. Dazu werden mehrere Sonderrichter anwesend sein.

Förderstedt liegt an der A14 Halle-Magdeburg. Nach der Abfahrt Calbe ist der Weg nach Förderstedt beschildert In Förderstedt dann an der Ampel rechts (Richtung Magdeburg) bis zum Bahnübergang; dahinter 1. Straße (Am Bahnhof) rechts abbiegen und nach wenigen Metern liegt das Gasthaus rechterhand..

Hartmut Winkler/Hans Gorges

 

Tierbesprechung Süd in Heddesheim

Werte Züchterfrauen und Zuchtfreunde,

ich möchte euch zum diesjährigen Züchtertreffen mit Tierbesprechung in Heddesheim bei den Kleintierzüchtern am Sonntag, den 16 September 2007, 9.30 Uhr, recht herzlich einladen.

Während der Tierbesprechung hat meine Frau mit den Züchterfrauen einen kleinen Ausflug geplant. Mittagessen ist wieder in der Vereinsgaststätte des KTZV Heddesheim. Nachmittags gibt es Kaffee und Kuchen.

Bitte kommt recht zahlreich.

Mit freundlichem Züchtergruß                                                   Karl-Heinz Vierling

 

Tierbesprechung Nord in Hannover-Kleefeld

Die Tierbesprechung findet am 29.9.2007 im Vereinsheim des GZV Hannover-Kleefeld, Lüchower Str. 24a, statt. Vielen Züchtern ist dieser schöne Ort schon von einer Sommertagung bekannt. In der Zuchtanlage finden wir ab 9.30 Uhr viel Platz für unsere Tiere und eine hoffentlich große Züchterfamilie. Zur besseren Organisation des Mittagessens ist eine Anmeldung bis zum 25.9.bei G. Aselmann unter Tel. 0511-524460 oder Fax: 0511-5248539 erwünscht. Der neue Beisitzer Nord, K.-H. Dirks, und viele Sonderrichter werden alle Fragen der Züchter zur Zucht und Ausstellung beantworten. Es wird bestimmt ein ereignisreicher Tag.

Anfahrt: von Nord oder Ost über die B37, am Fernsehturm Richtung Medizinische Hochschule abfahren und dann der aufgestellten Beschilderung folgen; aus Richtung Süd und West: über den Messeschnellweg, am Pferdeturm abfahren in Richtung Kleefeld-Misburg und dann der aufgestellten Beschilderung folgen.

 

Protokoll der Jahreshauptversammlung am 17. 6. 2007 in Eibenstock

 

Gegen 9 Uhr konnte der Vorsitzende Arno Löser 61 Mitglieder zur Versammlung begrüßen, darunter besonders die Bundesehrenmeister, Meister des VZV, den Ehrenvorsitzenden Paul Baasch und die Ehrenmitglieder. Weiterhin begrüßte er den Bürgermeister von Eibenstock, Uwe Staab, der im Anschluss seine Stadt kurz vorstellte und der Versammlung einen guten Verlauf wünschte.

Entschuldigt haben sich die Zfr. Hechler, Vierling, Hoppert und Freiberger.

Die Versammlung gedachte der verstorbenen Zfr. Wallenstein und Odenweller mit einer Schweigeminute.

 

Top 2 Jahresberichte

 

a) 1. Vorsitzender, Arno Löser

Liebe Zuchtfreunde unserer Federfüßigen Zwerghühner,

In Windeseile ist ein Jahr vergangen und wir treffen uns heute hier in Eibenstock, organisiert von unserer Zfrin Michaela Pleyer, zu unserer Sommertagung. Waren wir im Zeitraum 2005/06 noch sehr in Aufregung, wegen der teils mehr als irrealen Verfügungen betreffs der Vogelgrippe, so hat

sich die Situation in 2006 fortführend bis zur Zeit doch beruhigt. Einige Zuchtfreunde in den benannten Risikogebieten hatten bis vor 14 Tagen unter den Bedingungen der Stallhaltung zu leiden. Nach der momentanen Bestimmungslage wäre es jederzeit möglich, das gehabte Szenario der Stallhaltung neu in Gang zu setzen. Es ist auch an der Zeit, dass der BDRG aus der Phase des Prüfens herauskommt und das auch von unserem SV mit gespendete Geld benutzt, um die für alle Geflügelzüchter unzumutbare Situation zu beenden. Wir Mitglieder des SV Federfüßiger Zwerghühner sind strikt gegen die tierquälerische Stallhaltung. Ein Dank an alle Zuchtfreunde, denen es möglich war, in Berlin an der Demonstration gegen die unsinnige Aufstallungsverordnung teilzunehmen.

Trotz der eben geschilderten Situation war es uns aber möglich, alle vier geplanten Jungtierbesprechungen und auch alle Sonderschauen sowie unsere Hauptsonderschau durchzuführen.

Die Junggeflügelschau in Münster vom 13.-15.10.2006 war unsere erste Sonderschau des Jahrgangs. Sie war zugleich Deutsche Zwerghuhnschau mit der Meisterschaft des VZV. Hier hatten zum ersten Mal Jungzüchter die Möglichkeit, falls sie einem SV angehörten, an der Meisterschaft teilzunehmen. Die Erringung eines Meistertitels gelang hier Ruben Schreiter. Gezeigt wurden 210 Federfüßige Zwerghühner, aber leider nur ein Farbenschlag mit Bart.

Zur Dt. Junggeflügelschau in Hannover am 21./22.10.2006 standen 185 Federfüßige Zwerghühner in den Käfigen. 3 Volieren nebst 2 Stämmen waren eine gute Werbung für unsere Rasse. Obwohl ich abermals sagen muss, dass für eine solch traditionsreiche Schau 185 Tiere einfach zu wenig sind. Waren es doch vor Jahren oft 300 bis 400 Tiere. Der zeitliche Abstand von nur einer Woche zwischen Münster und Hannover hat sicherlich auch zu der knappen Meldezahl beigetragen.

Die 38. Hauptsonderschau vom 11.-12.11.2006 in Waidhaus war ein großer Erfolg. Hatten wir doch mit Sorge auf diesen Termin geblickt, denn unsere Hauptsonderschau 2005 in Alzenau, auch in Bayern, wurde kurzfristig abgesagt. Unser Zuchtfreund und auch zugleich Ausstellungsleiter Alfred Sauer hatte mit seiner Mannschaft ganze Arbeit geleistet. Wir haben uns mit unseren Tieren bei den dortigen Zuchtfreunden und Gleichgesinnten wohl gefühlt. 65 Zuchtfreunde haben 816 Tiere ausgestellt, wobei von der Jugendgruppe die stattliche Zahl von 108 Tieren gezeigt wurde. Dieses sehr gute Meldeergebnis war der Beweis dafür, dass unsere Züchter in der überwiegenden Mehrzahl ihren federfüßigen Lieblingen trotz aller Widrigkeiten die Treue gehalten haben und einen sehr guten Jahrgang aufgezogen hatten. In den Käfigen stand nicht nur Masse, sondern auch ganz große Klasse. Es waren 21 Farbenschläge ohne Bart und 14 Farbenschläge mit Bart zu sehen. Es fehlte nur der rotgesattelte Farbenschlag.

Anlässlich der Landesschau Berlin-Brandenburg vom 17.-19.11.2006 hatte Zfr. André Mißbach eine Sonderschau durchgeführt. Gezeigt wurden 72 Tiere in 7 Farbenschlägen in recht guter Qualität.

Eine weitere Sonderschau richtete Uwe Scheibner in Langenweißbach aus. In der dortigen Turnhalle standen von 24 Zuchtfreunden 160 Tiere. Sehr beachtlich ist hier die Tatsache, dass sich die 160 Tiere auf 19 der 22 anerkannten Farbenschläge aufgliederten.

Den krönenden Abschluss der Sonderschauen bildete die von vielen Zuchtfreunden freudig erwartete Europaschau in Leipzig. Sieht man die Schau als Ganzes, wäre eine Woche zu knapp gewesen, um all die Vielfalt der gezeigten Tiere zu bewundern. Mit 550 ausgestellten Tieren bei den Senioren und 126 Tieren in der Jugendabteilung zeigten sich unsere Federfüßigen Zwerghühner von ihrer besten Seite. Ich hätte mir allerdings bei unserer in der ganzen Welt verbreiteten Rasse eine weit bessere Beteiligung ausländischer Zuchtfreunde gewünscht. Die gezeigten gold-porzellanfarbigen Tiere aus Dänemark konnten sich bei dem am stärksten gezüchteten Farbenschlag recht gut behaupten. Sicherlich war es nicht nur ich, der auf die Arbeit unseres aus Holland kommenden Preisrichterkollegen gespannt war. Man lernt ja nie aus und sollte dies auch ständig tun, aber leider gab es hier nichts zu lernen. Bei einer solchen Schau müsste man vom Herkunftsland oder vor Ort von der Ausstellungsleitung die Preisrichterkollegen dort einsetzen, wo sie als Fachleute auch „kugelsicher“ sind. Ich habe es auch bedauert, dass für die 126 Tiere in der

Jugendabteilung kein Sonderrichter verpflichtet wurde, obwohl ich eine Zusage von der Ausstellungsleitung hatte. Unser Zuchtfreund Schönefeld hätte zur Verfügung gestanden. Diese kritischen Worte sollen keine Herabwürdigung dieses einmaligen Erlebnisses sein. Die Leipziger Schauen sind immer eine Reise wert.

Zieht man einen Strich unter die Haupt- und alle Sonderschauen, so standen in der Schauperiode 06/07 2100 Federfüßige Zwerghühner in den Ausstellungskäfigen. Ein tolles Ergebnis! Halten wir auch in Zukunft kollegial zusammen und tun wir alles, das es so bleibt.

Liebe Zuchtfreunde, ich habe die Sieger und Platzierten der genannten Schauen nicht noch einmal namentlich aufgeführt. Im Rundschreiben 169 sind alle für die Qualität ihrer Tiere Geehrten aufgeführt. An dieser Stelle allen Zuchtfreunden, die auf irgend einer Ausstellung mit unserer wunderschönen Rasse Werbung gemacht haben, mein herzlicher Dank und Glückwunsch. Nicht aufgeführt im genannten Rundschreiben ist der Erringer des Förderbandes auf bärtige Federfüßige Zwerghühner. Es ist unser Detlef Hannemann, der es zur HSS auf 0,1 goldhalsig mit Bart erhielt. Auch ihm nochmals herzlichen Glückwunsch. Dieses Förderband wird auch in den kommenden Jahren vergeben, mit dem Wunsch und der Erwartung, dass die Konkurrenz um dieses wunderschöne Band wächst. Leider treten die Bärtigen, was die Zahl der Zuchten angeht, noch immer auf der Stelle.

Mit Schreiben vom 2.1.2007 hatte mich der BZA-Obmann Möckel informiert, dass es bei Gold-, Blau-gold- und Silberhalsig Standardänderungen geben soll. Diese Änderungen betreffen unter anderem die Farbe der Fußbefiederung. Grundsätzlich hatten die Zuchtwarte wie auch ich keine Einwände gegen diese Änderungen. Unser Vorschlag war jedoch, und diesen habe ich dem BZA am 20.1. 2007 schriftlich mitgeteilt, dass es bei der Fußbefiederung zum Beispiel bei Goldhalsig „schwarz, braune Einlagerungen erlaubt“ heißen sollte. Der nun beschlossene Text heißt aber „schwarz mit mehr oder weniger braunen Einlagerungen“. Ebenso lautet es, bloß farbbezogen auch bei Blau-goldhalsig und Silberhalsig. Der Wortlaut „mehr oder weniger“ öffnet nach oben und unten alle Möglichkeiten und wird zu Diskussionen nach der Bewertung führen. Auch die Veröffentlichungen in den beiden letzten Geflügelzeitungen über Beschlüsse zur BDRG-Tagung in Neumünster bezüglich fehlender Krallen an den Zehen bei belatschten Hühner- und Zwerghuhnrassen sind aus der Sicht des SV nicht mitgehbar. So sollte es heißen: „Bei fußbefiederten Hühnerrassen sind verkrüppelte oder verkrümmte Zehennägel kein Fehler“. Dies hätte die Mittelzehen mit eingeschlossen, was wir ja seit Jahren schon hart strafen. Richtig muss es heißen: „Verkrüppelte oder verkümmerte Zehennägel an den Außenzehen sind kein Fehler“. Zuchtfreund Möckel hat mir in einem Telefonat

am 10.6.2007 auch zugesagt, den Text in diesem Sinn zu ändern. Die Zuchtwarte werden sich zu diesem Thema im TOP 14 äußern.

Was unsere Mitgliederzahlen angeht, so sieht es im Zeitraum 06/07 nicht so gut aus, wie in den letzten Jahren. 6 Neuzugängen stehen leider zwei Todesfälle und 11 Kündigungen gegenüber. Dies bedeutet, dass unser SV einen Mitgliederrückgang von 7 Zuchtfreunden zu beklagen hat. Erfreulich ist jedoch die Tatsache, dass sich unter den 6 neuen Zuchtfreunden zwei Jungzüchter befinden. Zum SV gehören zurzeit 289 Mitglieder, davon 22 Jungzüchter.

Liebe Zuchtfreunde, durch ständige Werbung für unsere Rasse, wie auch züchterisch kameradschaftliches Auftreten an den Ausstellungskäfigen und nicht zuletzt mit der Bereitschaft, an Federfüßigen Zwerghühnern interessierten Züchtern mit Bruteiern oder Zuchttieren zur Verfügung zu stehen, werden sicher auch neue Züchter den Weg in unseren SV finden.

An dieser Stelle zum wiederholten Mal ein großes Lob an unseren Zuchtfreund Ehrhardt, der durch seine stets aktuellen Internetseiten überaus viel für die Darstellung unseres SV tut. Ein Dank geht auch an unseren Ehrenvorsitzenden Paul Baasch, dem es nach etlichen Mühen gelungen ist, neue Ehrennadeln für unseren SV zu besorgen. Dank auch an Zuchtfreund Brunngräber für das Besorgen der SV-Aufkleber. Mein Dank geht auch an die Organisatoren der 2006 stattgefundenen Jungtierbesprechungen: Zuchtfreund Vierling, Kühne, Brunngräber und Gahlen.

Diese Tierbesprechungen sind die beste Möglichkeit, unser Wissen ständig zu aktualisieren. Immerhin betreuen wir zurzeit 22 Farbenschläge und diese wären alle mit Bart möglich.

Liebe Zuchtfreunde, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Gesundheit und persönliches Wohlergehen. Wünschen wir uns, dass der Jahrgang 2007 zu prächtigen Zucht- und natürlich auch standardgerechten Ausstellungstieren heranwächst. Vergessen wir nicht, dass das letzte Geheimnis über die Qualität eines Tieres erst mit den ausgewachsenen letzten Federn gelüftet wird.

 

b) Kassierer

Bernd Schönefeld konnte wiederum von einem Zuwachs im vergangenen Geschäftsjahr um 686,06 Euro auf 9272,77 Euro vermelden. Vor allem wurde für Preisgelder und die Sommertagung weniger ausgegeben als veranschlagt. Weiterhin gibt es aber noch säumige Zahler, die teils 2 und mehr Jahre im Rückstand sind. Auf Beschluss der Vorstandssitzung vom Vortag wurden diesbezüglich einige Streichungen aus der Mitgliederliste vorgenommen.

 

c) Kassenprüfer

Herbert Theiß bescheinigte dem Kassierer eine einwandfreie Kassenführung. Er hatte zusammen mit Jürgen Kuhlmann die Kasse geprüft und befand alles in bester Ordnung.

 

d) Beisitzer

Hartmut Winkler berichtete von der Tierbesprechung Ost 2006 in Oberlichtenau bei Zfr. Kühne. 34 Mitglieder, 10 Ehepartner und 2 Gäste nahmen daran teil. Den 7 anwesenden Sonderichtern wurden 124 Tiere zur Besprechung präsentiert. Mit einer gemütlichen Kaffeetafel klang das gelungene Treffen aus. Sonderschauen im Bereich Ost fanden 2006 in Langenberg und zur LV-Schau Berlin/Brandenburg statt. Er lud abschließend für die Tierbesprechung 2007 am 15.9., 10 Uhr, in Förderstedt bei Zfr. Gorges ein.

Karl-Heinz Vierling ließ sich zur Sommertagung entschuldigen, gab aber einen schriftlichen Bericht, der in der Versammlung verlesen wurde. Die Tierbesprechung Süd in Heddesheim wurde 2006 von 12 Züchtern und 5 Partnern besucht, die 50 Tiere in 7 Farbenschlägen mitbrachten. Besprochen wurden die Tiere von Robert Hechler und Holger Schwalm. Nach einem Dank an die Teilnehmer verwies er auf den Termin 2007 am 16.9. an gleicher Stelle.

Für den seinerzeit verhinderten Jürgen Brunngräber sprach Georg Aselmann von der Tierbesprechung Nord in Wichendorf. Gezeigt wurden rund 120 – 150 Tiere, die von

8 Sonderrichtern beurteilt wurden.

Hans-Georg Wittenberg musste von einem schlechten Besuch und wenig Tieren zur der Tierbesprechung West berichten. Er hofft, mit der Verlegung des Ortes in etwas nördlichere Richtung mehr Züchter zu mobilisieren. Auch wurden zur Sonderschau in Köln wenige Tiere präsentiert.

 

e) Zuchtwarte

Georg Aselmann sprach verschiedene Schwerpunkte an. So sollten die neuen

Farbenschläge mehr gezeigt werden, um sich zu etablieren. Die Zitron-porzellanfarbigen sind aus seiner Sicht gleichmäßiger geworden, die Silber-porzellanfarbigen im schwarzen Schaftstrich besser. Bei den Schwarzen und Perlgrauen gilt das etwas befiederte Gesicht der Bartlosen zu beachten. Die Hellen sind zahlenmäßig zurückgegangen.

Holger Schwalm sprach die Tierbesprechungen und Sonderschauen an. Die Orangehalsigen haben sich als neuer Farbenschlag in guter Qualität gezeigt. Für Hannover wünschte er sich mehr Tiere, die HSS war dagegen gelungen. Die Europaschau war eine einmalige Sache mit vielen Tieren. Schade, dass

in der Jugendgruppe ein Allgemeinrichter eingesetzt wurde und es nur wenige Preise gab. Auch der holländische Richter bei den Senioren konnte nicht überzeugen.

Nach wie vor ist die Vogelgrippe ein Thema, so ist z.B. Hubert Krause immer noch betroffen und Michael Krause hat bereits die Zucht aufgegeben.

f) Presse und Internet

Rudi Ehrhardt gab einen Überblick über seine Aktivitäten im Internet und der Fachpresse. Hier hat er im vergangen Jahr zahlreiche Berichte u.a. über Sonderschauen, Tierbesprechungen, die Sommertagung, Auszeichnungen usw. verfasst. Er bat darum, ihm verstärkt Tierfotos fürs Internet zukommen zu lassen und wünscht sich noch mehr Autoren für unsere Homepage. Hier hob er lobend Ruben Schreiter hervor, der schon einiges verfasst hat.

 

TOP 3 Entlastung

Herbert Theiß stellte den Antrag auf Entlastung des Kassierers und des Vorstandes. Beides erfolgte einstimmig.

 

TOP 4 Wahlen

Turnusgemäß standen der 1. Vorsitzende, Arno Löser, der stellv. Kassierer, Wilhelm Friedrich Sohl, und der stellv. Schriftführer, John Rösel, zur Wahl, die in allen Fällen einstimmig erfolgte. Als Beisitzer Nord wurde Karl-Heinz Wittenberg wiedergewählt. Für den nicht mehr kandidierenden Jürgen Brunngräber wurde als neuer Beisitzer Nord Karl-Heinz Dierks gewählt. Als Zuchtwart wurde Georg Aselmann bei einer Enthaltung wiedergewählt. Als Kassenprüfer erhielt Stefan Pilatus das einstimmige Votum. Da der SV mittlerweile 22 Jungzüchter in seinen Reihen hat, wurde im Vorstand beschlossen einen Jugendsprecher zu benennen. Einstimmig fiel die Wahl auf Ruben Schreiter.

 

TOP 5 Haushaltsvoranschlag 2007

Bernd Schönefeld legte für 2007 einen ausgeglichenen Voranschlag vor, der Ausgaben und Einnahmen jeweils in Höhe von 5050 Euro vorsieht. Dieser wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

 

TOP 6 Beitrag/Zahlungseingänge

Der Jahresbeitrag bleibt in der Höhe unverändert. Einige mehrjährig säumige Zahler wurden aus der Mitgliederliste gestrichen.

 

TOP 7 Hauptsonderschauen

Die HSS 2007 wird am 24./25.11. in Klein-Auheim bei Hanau stattfinden. Zfr. Rösel informierte über einige Eckdaten zur Schau.

Die HSS 2008 findet bei Zfr. Struckmann am 15./16.11. in Obernkirchen statt. Es wird eine separate Schau nur mit Federfüßen sein, wobei bis zu 1500 Tiere einreihig untergebracht werden können.

Für die HSS 2010 ist Hoya, für 2011 Schopfloch vorgesehen.

 

TOP 8 Sonderschauen

Für 2007 sind Sonderschauen zu folgenden Ausstellungen geplant:

13.-14.10.       Münster (SR: Brunngräber, Schmidt)

26.-28.10.       Hannover (SR: Löser, Schwalm, Aselmann, bei Bedarf Edzards)

09.-11.11.       Erfurt (SR: Aselmann, Löser, Schönefeld, Pleyer, Mißbach, Knorr)

01.-02.12.       Wechselburg (SR Löser, Schönefeld, Mißbach, Pleyer)

07.-09.12.       Leipzig (SR: Löser, Schönefeld, Mißbach, Aselmann, Pleyer)

14.-16.12.      Dortmund (SR: Brunngräber, Tasche, Schmidt)

 

TOP 9 Sommertagungen

Die Sommertagung 2008 findet vom 13.-15.6. in Oybin in der Oberlausitz statt, ausgerichtet von Barbara und Manfred Meinert. Weiteres dazu folgt im 1. Rundschreiben 2008. Die Sommertagung 2009 ist in Hannover-Kleefeld, 2010 in Mühlberg, 2011 zum 100-jährigen SV-Jubiläum in der Nähe des Gründungsortes Chemnitz.

 

TOP 10 Tierbesprechungen

Die regionalen Treffen finden in diesem Jahr wie folgt statt:

West am 24.8. in Bielefeld-Steinhagen.

Ost am 15.9., 10 Uhr, in Förderstedt

Süd am 16.9., 9.30 Uhr, in Heddesheim

Nord am 29.9. 9.30 im Vereinsheim Hannover-Kleefeld, Lüchower Str. 24a (Anmeldung bis 25.9. bei G. Aselmann unter Tel. 0511-524460)

 

TOP 11 Mitgliederbewegung

 

Neu aufgenommen wurden:

Renate Hannemann, Im Winkel 116, 29386 Hankensbüttel, 05832-720344

Christoph Müller, Blücherstr. 28, 71636 Ludwigsburg, 07141-922444

Tommy Haufe, Bahnhofstr. 23, 76744 Wörth, 07271-126185

Philipp Vockentanz, Hördlertorstr. 9, 91126 Schwabach, 09122-12464

Christian Schaarschmidt, Anton-Günther-Str. 8, 09392 Auerbach, 03721-32645

Abgemeldet haben sich:Jens Lütz, Georg Garnreiter, Reiner Bock, Christa Gronau, Ralf Kleibaumhüter

Verstorben sind unsere Mitglieder Hans-Dieter Wallstein und Manfred Odenweller

 

TOP 12 Anträge

Anträge lagen der Versammlung keine vor.

TOP 13 Auszeichnungen

Die Zfr. Bernhard Hecker, Gert Melzer, Harry Göschel, Dieter Feustel, Hermann Tüshaus Peter Baasch und Jürgen Broders erhielten die Goldene SV-Ehrennadel, Werner Claus, Dietmar Groß, Jürgen Habla und Michaela Pleyer die Silberne.

Für seine großen und langjährigen Verdienste um die Federfuß-Zucht, besonders der Hellen, wurde Gotthard Grimm zum Ehrenmitglied des SV ernannt.

 

TOP 14 Zuchtwarte

Holger Schwalm ging nochmals auf die durchgeführte Erhebung zur Krallenproblematik ein. In der Umfrage wurden 3203 Tiere in Allen Farben aus 87 Zuchten erfasst. 77% (das waren 2464 Tiere) haben vollständige Krallen. Allerdings gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Zuchten und auch zwischen den Farbenschlägen, die von 20 bis 100 % vorhandener Krallen reichten. Er machte zudem noch einmal darauf aufmerksam, das verkümmerte Außenkrallen weiterhin akzeptiert werden.

Als problematisch sprach er die oft zu stark ausgeprägten Binden bei den zitron- und silber-porzellanfarbigen Hähnen an.

Die Orangehalsigen hatten seiner Meinung nach einen guten Start, und kamen in Leipzig in der Bewertung zu schlecht weg.

Georg Aselmann sprach ergänzend zur Krallenproblematik aus seiner Erfahrung, wonach auch Hähne mit Krallen oft in der Nachzucht Tiere ohne Krallen hervorbringen.

Im Anschluss entspann sich eine rege Diskussion über Sinn und Notwendigkeit der jüngsten Standardänderungen bei den „Halsigen“ und Rotgesattelten. Gerade die „Insider“ waren mit den Änderungen bzgl. Schaftstrich und Latschenfarbe nicht einverstanden und es soll versucht werden hier noch eine Änderung herbeizuführen.

 

TOP 15 Auslandsverbindungen

Nach wie vor gibt es wenige Kontakte nach Holland und die Ostblockstaaten Nach Dänemark bestehen lockere Kontakte und es findet ein Austausch der Verbands-Rundschreiben statt.

Etwas besser sind die Kontakte in die Schweiz, vor allem durch Karl-Heinz Vierling, durch den regelmäßige, beiderseitige Besuche stattfinden.

 

TOP 16 100 Jahre SV

In der Vorstandssitzung wurde beschlossen zur Vorbereitung unseres Jubiläums 2011 eine Kommission ins Leben zu rufen. Dieser gehören Rudi Ehrhardt, André Mißbach und Holger Schwalm an, die in den nächsten Jahren die Vorhaben koordinieren sollen.

Der neue SV Aufkleber weist bereits auf das Jubiläum in 4 Jahren hin.

 

TOP 17 Verschiedenes

Hier erfolgten Wortmeldungen von Georg Aselmann, der bezüglich Aufstallungsverordnung darüber informierte, dass derzeit nur wenige Züchter für eine Musterklage (wie vom BDRG angestrebt und unterstützt) bereitstehen.

Zudem wurde abermals die geplante Stammschau mit Federfüßigen Zwergen zur Nationalen 2008 in Erfurt angesprochen.

Ziel muss es sein alle Farbenschläge ohne und möglichst viele mit Bart zu präsentieren.

Manfred Schmidt lud die Züchter zu Schau nach Hannover ein und gab eine kurze Vorschau. Ziel sind 15.000 Tiere; es wird eine große Werbeschau mit der Rasse des Jahres, den Bantam, geben, sowie 100-jährige Jubiläumsschauen der Gänse, Sussex und Orpington.

Stefan Pilatus regte an, doch eine aktualisierte Mitgliederliste herauszugeben, da die letzte schon einige Jahre zurückliegt.

 

Arno Löser bedankte sich in seinem Schlusswort für das ausgesprochene Vertrauen hinsichtlich seiner Wiederwahl und wünschte allen ein gesundes

Wiedersehen in der bevorstehenden Schausaison.

André Mißbach, 1. Schriftführer

 

 

Hauptsonderschau der Federfüßigen Zwerghühner 2007

 

Als Ausrichter der HSS möchte ich Sie schon heute ganz herzlich im Namen des GZV Klein Auheim e.V. nach Hanau-Klein Auheim einladen, und würde mich freuen eine neue Grenzmarke bezüglich des Meldeergebnisses zu setzen.

Klein Auheim liegt sehr zentral und ist aus allen Teilen Deutschlands mit dem Auto oder der Bahn leicht zu erreichen. Eine Anfahrtsskizze ist auf unserer Homepage abrufbar bzw. wird den auswärtigen Züchtern mit dem B-Bogen zugesandt.

In Klein Auheim fanden schon einige Sonder-, Hauptsonder- und Kreisschauen statt, so dass Ihre Tiere in bester Obhut untergebracht sind. Die Großsporthalle, in der die Schau stattfindet, bietet optimale Licht- und Platzverhältnisse. Bedingt durch die Größe der Schau muss teilweise ein doppelreihiger Käfigaufbau gestellt werden.

Auf unserer Homepage; unter Events > Ausstellungen können einige Bilder dieser hervorragenden Halle eingesehen, und über den Ortsverein etwas erfahren werden.

Am Samstagabend ist für die Züchter der Federfüßigen Zwerghühner sowie Freunde und Bekannte ein bunter Züchterabend geplant, auf dem wir die errungenen hohen Auszeichnungen vergeben wollen. Der Züchterabend mit musikalischer Unterhaltung findet im Gasthaus „Zum Grünen Baum“ statt, das ca. 5 Minuten zu Fuß von der Ausstellungshalle entfernt ist.

Für Fragen rund um die Hauptsonderschau 2007 oder Übernachtungsmöglichkeiten stehe ich Ihnen jederzeit telefonisch 06181-659458 oder 0173-3122310, Fax 06181-988108, oder per E-Mail gzvkleinauheim@aol.com zur Verfügung.

Die Unterbringung der Züchter erfolgt im Nachbarort Hanau-Steinheim ist aber nur 5 Autominuten von der Ausstellungshalle entfernt. Das Hotel „Zur Linde“ kann auch im Internet unter www.hotel-zur-linde-hanau.de besichtigt werden.

Mit freundlichem Züchtergruß

Jürgen Graßhoff, 1. Vorsitzender

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Zimmerbestellung für die HSS 2007 in Hanau/Klein Auheim 24. bis 25.11.2007

Anreisetag _________ Abreisetag __________= _____ Übernachtungen

Doppelzimmer ________ Einzelzimmer ________

Eine Übernachtung mit Frühstück kostet im DZ. ca. 34,- €, EZ. ca. 42,- € pro Person.

Ich nehme am Züchterabend (Samstag. 24.11.07) mit ____ Personen teil.

Zimmerbestellung bitte bis spätestens 22.10.2007 an Jürgen Graßhoff, Im Mühlfeld 19, 63456 Hanau, Tel. 06181–659458, Fax. 06181–988108 oder per E-Mail an gzvkleinauheim@aol.com

 

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