Jungtierbesprechung Nord und West

In diesem Jahr waren wir zum ersten Male Gast am 24.8.2008 im Rassegeflügelpark des RGZV Steinhude. So sind viele Züchter nicht nur mit großer Erwartung auf die mitgebrachten Federfüße und die Zuchtfreunde gekommen, sondern auch mit großer Neugierde auf den neuen Geflügelpark. Der Vorsitzende des RGZV Steinhude und Sonderrichter des SV, Manfred Schmidt, konnte 25 Zuchtfreunde begrüßen und durch den schönen Geflügelpark führen. Er berichtete von den Planungen, dem Bau und dem Betrieb dieses Vorzeigeobjektes. Hier haben die Züchter gezeigt, dass man auch in heutiger Zeit noch Großes für die Rassegeflügelzucht und unser Hobby aufbauen kann. Für das Wohl unserer Tiere wurde ein großes Zelt im modernen Stil aufgebaut - eine Augenweide! Und für das leibliche Wohl aller Züchterinnen und Züchter sorgten in bester Weise die Mitglieder des Ortsvereins.
Nach dem Rundgang und der Begrüßung von M. Schmidt hieß der Vorsitzende des SV, Arno Löser, alle Zuchtfreunde recht herzlich willkommen und wünschte allen viele neue Einsichten bei dieser Jungtierbesprechung. Da so viele Sonderrichter anwesend waren, konnte mit geballter Kompetenz die Tiere besprochen werden. Die Züchterinnen, Züchter und auch Jugendlichen brachten etwa 100 Federfüße zur Tierbesprechung mit. So konnten besprochen werden: Gold-porzellanfarbig, Zitron-porzellanfarbig, Silber-porzellanfarbig, Isabell-porzellanfarbig, Rotgesattelt, Gelb mit weißen Tupfen, Gelb-schwarzcolumbia und dieser Farbenschlag auch mit Bart.
Den Anfang machte der Vorsitzende A. Löser mit den Gold-porzellanfarbigen. Er ging auch auf die Farbverteilung von schwarzer Tupfe und weißer Perle bei den Jungtieren ein: Tupfe und Perle sollen nur ein Drittel der Fläche einer Feder einnehmen. Bei Jungtieren soll die Perle gleichmäßig und nur angedeutet sein. Den letzten Teil dieses Farbenschlages besprach der Zuchtwart G. Aselmann. Ein Großteil der mitgebrachten Tiere dieses Hauptfarbenschlages zeigte die richtige Grundfarbe und Zeichnungsverteilung. Nur wenige Tiere waren zu lehmig, zu dunkel oder zeigten eine "offene" Tupfe. Zuchtwart H. Schwalm setzte die Besprechung mit den Gelb mit weißen Tupfen fort. Alle Tiere bestachen durch die schön abgegrenzte Tupfe. Nur wenige Tiere zeigten in der Grundfarbe eine leichte bläuliche Färbung. Auch die anderen Sonderrichter H. Edzards, H. Tasche und M. Schmidt verwiesen bei der Besprechung der Farbenschläge auf viele Einzelheiten und Schwierigkeiten der einzelnen Farbenschläge. So waren noch der Aufbau der Kämme, die Federstruktur und Zeichnungsbesonderheiten Gegenstand der Besprechung.
In diesem Jahr wurde zum ersten Mal die Jungtierbesprechung für die Bereiche Nord und West zusammengefasst. Wie der rege Besuch zeigte, war dies eine gute Entscheidung. Die Beisitzer für die Bereiche West und Nord (H-G. Wittenberg und K-H. Dirks) werden besprechen, ob dies in den nächsten Jahren so weitergeführt wird. Schon jetzt laden wir zur Jungtierbesprechung im Jahr 2009 nach Kleefeld ein. Organisieren wird sie unserem Zuchtwart G. Aselmann. Der genau Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

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