„Arzgebirg wie bist du schie…“

Tierbesprechung OST  mit traumhafter Kulisse 

Kaiserwetter, Panoramalandschaft aus dem Bilderbuch, schmackhafte Gaumenverpflegung, beste Laune und Frohsinn beim Treffen Gleichgesinnter – bessere Rahmenbedingungen kann eine Veranstaltung dieser Art nicht bekommen. Unser Federfußfreund Uwe Scheibner organisierte einmal mehr gemeinsam mit seiner Frau Kathrin und Tochter Nancy ein Topp-Event im Dienste unserer Züchtergemeinschaft. Dafür im Namen aller Teilnehmer herzlichsten Dank für die Einsatzbereitschaft.

Das Waldbad im erzgebirgischen Langenbach zeigte am 19. September den angereisten Züchtern die beeindruckende Schönheit der Heimat vieler Federfußzüchter – dem Erzgebirge. Erinnert sei dabei an unseren Gründervater Paul Hahn der im nicht einmal 40 km entfernten Chemnitz unseren Sonderverein vor 98 Jahren gründete. Dass sich das Erzgebirge und insbesondere diese Tierbesprechung nicht über Teilnahmeflauten beschweren muss, zeigten die über 50 eingetroffenen Fans unserer Rasse.

Um 10 Uhr hieß der Beisitzer des Bereiches Ost, Hartmut Winkler, die Teilnehmer willkommen und freute sich über die rege Beteiligung, die unserer Rasse nur gut tun kann. Auch unser SV-Vorsitzender Arno Löser begrüßte die Gemeinschaft mit einem „Glückauf“, betonte die Bedeutung der Jungtierbesprechungen und wünschte der Veranstaltung einen positiven Verlauf.

Optimal war die Lichtdurchflutung der Räumlichkeiten, was der Beurteilung der Farbattribute unserer gefiederten Freunde enorm zu Gute kommt. Manch einer Schau wären solche Lichtbedingungen zu wünschen. So konnten Klaus und Toni Knorr, Arno Löser, Michaela Pleyer, Gerhard Schönefeld, Ruben Schreiter und unser Zuchtwart Holger Schwalm gerade in farbtechnischer Hinsicht realistische Aussagen wiedergeben.

Unter den rund 150 mitgebrachten Federfüßen (9,12 Gold-porzellanfarbige; 2,3 Isabell-porzellanfarbige; 6,12 Zitron-porzellanfarbige; 4,5 Silber-porzellanfarbige; 4,5 Gelbe mit weißen Tupfen; 5,9 Schwarze mit weißen Tupfen; 2,3 Weiße; 3,3 Schwarze; 2,1 Perlgraue; 2,2 Gelbe; 2,4 Gestreifte; 5,9 Goldhalsige; 3,3 Silberhalsige; 1,2 Orangehalsige; 2,4 Birkenfarbige; 2,4 Gold-porzellanfarbige mit Bart; 1,1 Schwarze mit weißen Tupfen mit Bart; 1,2 Perlgraue mit Bart; 3,0 Goldhalsige mit Bart; 2,1 Silberhalsige mit Bart) war die Qualität erwartungsgemäß unterschiedlich. Von Vertretern mit groben Defiziten, wie Doppelzacken, Entenfüßen, dunklen Einlagerungen in den orangeroten Iriden oder Dachschwänzen schlug der Bogen bis hinauf zu potentiellen Spitzentieren, die wir im Laufe der Schausaison mit Sicherheit noch in den obersten Preisrängen wieder sehen werden. Auffällig über die Farbenschläge hinweg war bei einigen Tieren die Spuren eines nicht klassischen Federwechsels, beispielsweise bei den Gold-porzellanfarbigen die „nachgemauserten“ Hauptbindenfedern. Über die vielen Feinheiten unserer wunderschönen Rasse wurde bis in den Nachmittag ausgiebig diskutiert. Letztendlich verabschiedete man sich bis zum Wiedersehen auf unserer Hauptsonderschau in Reudnitz.

Ruben Schreiter, Pressewart

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