Tierbesprechung Ost in Glauchau: ein voller Erfolg.

(Die Bilder hat uns Herbert Theis zur Verfügung gestellt.)

Mit dem Fortschreiten des Kalenderjahres wird es im Züchteralltag zunehmend spannender – Entsprechen die Jungtiere in ihren Rassekriterien den eigenen Vorstellungen, ist ein Zuchtfortschritt zum Vorjahr zu erkennen, in welcher Konkurrenz werden die Tiere bestehen? Die jetzt noch vorhandenen Tiere weisen kaum grobe Fehler in bereits gut zu erkennenden Positionen wie Kammschnitt, Kehllappenbeschaffenheit, Fußwerkausprägung etc. auf, da während der Aufzucht durch Züchterhand schon selektiert wurde. Bezüglich der Feinheiten in Figur, Farbe und Zeichnung bleibt die weitere Entwicklung zumeist noch abzuwarten. Um über diese Rassefeinheiten zu diskutieren und Tiere in ihrem Rassewert einzuschätzen, finden unsere alljährlichen regionalen Tierbesprechungen statt. Die diesjährige Tierbesprechung des Bereichs Ost fand am 24. September in Glauchau / Reinholdhain unter bewährter Regie unseres Federfußfreundes Hartmut Winkler, dem für die gelungene Organisation und Durchführung an dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank ausgesprochen sei. Nicht zuletzt gilt auch den Frauen der Federfußfreunde aus Glauchau und Hohenstein ein ganz besonderes Lob für ihren wohlschmeckenden Kuchen.
Von intensiver züchterischer Tätigkeit zeugten die über 200 Jungtiere der 55 anwesenden Teilnehmer. Sowohl die Teilnehmer- als auch die Tierzahl waren höchst erfreulich und offenbarten einmal mehr, dass sich in dieser Region ein Ballungsgebiet der Zucht der Federfüßigen Zwerghühner befindet. Positiv kann auch die Anwesenheit mehrerer Farbenschläge der bärtigen Variante angesehen werden.
Die Qualität der gezeigten Tiere, die von den anwesenden Sonderrichtern ausführlich besprochen wurden, bot freilich ein breites Spektrum. Wenige grobe Fehlerhaftigkeiten konnten ausfindig gemacht werden; diese vorrangig in den Kopfpunkten. Die Vielzahl der Tiere überzeugte mit ihren rassigen Anlagen. Farb- und zeichnungstechnische Feinheiten wurden intensiv diskutiert. Bei unseren 23 anerkannten Farbenschlägen ist dies unbedingt vonnöten. Gerade die Porzellangezeichneten und Getupften, die bei unseren Federfüßen ein so großes Maß an Perfektion in ihrer exakten Zeichnung besitzen, wie bei keiner anderen Rasse, nehmen Feinheiten der Zeichnung in der Bewertungspraxis deutlichen Einfluss. Jene sind am lebenden Tier am besten zu verdeutlichen. Auch bei den Einfarbigen gab es viel Gesprächsstoff und Vergleiche waren angesagt, um beispielsweise bei den Schwarzen mit außerordentlich hohen Zuchtstand die Vertreter mit der besten Grünglanzintensität und –beständigkeit ausfindig zu machen.
Unser Zfrd. Günter Kühne warb für die Sonderschau in Oberlichtenau am 17. und 18. 12. 2011 und hofft auf eine rege Teilnahme. Insofern kann voller Spannung auf die kommende Schausaison geblickt werden, die mit vielen Highlights für uns Federfußzüchter zu buche schlagen wird. 

       
       

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