Tierbesprechung Süd am 11.9.2011 in Weinheim.

Es hat uns wieder gefreut, dass wir, meine Frau und ich, es wieder geschafft haben, die Tierbesprechung so gut über die Bühne zu bringen. Bei dieser Gelegenheit herzlichen Dank an unsere beiden Helfer vom Geflügelzuchtverein Ornis 1896 Weinheim Frau Milder und Herrn Heil. Dank auch alle Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunde, die alle keine Mühe gescheut haben und den Weg nach Weinheim fanden. Besonders unserem 1. Vorsitzenden Arno Löser und seinen zwei Begleitern, den Zuchtfreunden Schreiter und Friedrich sowie Familie Hornecker aus Frankreich.
Zur Besprechung waren 22 Züchterinnen und Züchter angereist. In 15 verschiedenen Farbenschlägen sahen wir 87 Tiere, die wir zusammen mit den anwesenden Sonderrichtern besprachen konnten.
ab 12.15 Uhr gab es dann ein deftiges Mittagessen, Schweine- und Rinderbraten mit Spätzle und Soße; und als Beilage einen kleinen Salat. Anschließend ging es mit der Tierbesprechung weiter. Gegen 14.30 Uhr ließen wir diese dann langsam ausklingen. Im Anschluss gab es dann noch Kaffee und Kuchen und jede Menge gute Gespräche. Herzlichen Dank an allen Züchterfrauen für den mitgebrachten Kuchen.
Gegen 16.30 Uhr traten unsere Gäste den Heimweg an.

Wir bedanken uns bei allen für Ihr Kommen; es war mal wieder ein sehr schöner Tag in der Federfuß-Familie.

 Mit freundlichen Züchtergrüßen
Resi und Karl-Heinz Vierling

 

Bei herrlichem Wetter, wie sich insbesondere der Süden Deutschlands wohl im besten Licht zu präsentieren vermag, fand die Jungtierbesprechung des Bereichs Süd am 11. September 2011 in der Gemeinschaftszuchtanlage Weinheim statt. Unter bewährter Regie unseres Federfußfreundes Karl-Heinz Vierling konnten sich die rund 35 Teilnehmer wieder erstklassigen Rahmenbedingungen erfreuen.
Bei der Begrüßung des Gastgebers Karl-Heinz Vierling galt ein besonders herzlicher Gruß dem weit angereisten 1. Vorsitzenden des Sondervereins Arno Löser und den erst kürzlich unserer Züchtergemeinschaft beigetretenen Zuchtfreundinnen und Zuchtfreunden. Dass diese Züchter die Gelegenheit der züchterischen Fortbildung und des Kennenlernens auf der Tierbesprechung nutzten, hob auch Arno Löser in seinem Grußwort als lobenswert heraus.
Der eigentliche Hauptpart der Veranstaltung, der Besprechung der mitgebrachten Jungtiere, erfolgte durch Zuchtwart Holger Schwalm, den Vorsitzenden Arno Löser und Preisrichter-Anwärter Ruben Schreiter, wobei stets der Dialog zwischen Züchter und Beurteiler dominierte, welcher dem Gedankenaustausch zu den Rassefeinheiten natürlich sehr zugute kommt. Die eingangs ins Licht der Betrachtung gezogenen halsigen Farbenschläge offenbarten großteils viele Vorzüge in der typischen Form. Eine feine, nicht zu tiefe Standhöhe in Kombination mit voller, etwas vorgewölbter Brustdarstellung bei breiter Statur bot vielfach die optimale Voraussetzung für eine korrekte Führung der Seitenprofillinien. Die Schwanzhaltung war in der richtigen Höhe anzutreffen, wobei die letztlich optische Wahrnehmung der Rückenlinie zuweilen durch eine leicht abfallende Rückenlage und/oder Körperhaltung etwas gestört war. Diese Tendenz ist bei den halsigen Hähnen in mehreren Zuchten wahrzunehmen und muss weiter eliminiert werden. Begeisterungsfähig stellte sich die Besichelung der goldhalsigen Hähne dar, die in der Vielzahl der breiten, weit in Richtung Steuerende reichenden Nebensicheln ihren augenfälligen Vorzug kannte. Die oftmals nicht vollkommen ausreichende Stabilität und typische Anordnung der Haupt- und Nebensichelung war bei den gezeigten Tieren gegeben. Vorteilhaft erschien ferner die Breite des Schwanzansatzes, die sich als zwingend notwendiges Element zur Präsentation einer rassetypischen Figur ergibt. Farb- und Zeichnungstechnische Kriterien offenbarten mehrfach Verbesserungspotential. Den geforderten Gleichklang des Halsbehanggolds (bei Goldhalsigen) gilt es weiter zu festigen, um die im Vergleich zum Oberhals aufgehellte Unterhalsfarbe zu verbannen. Sowohl die Feinheit der Rieselung, als auch die Gleichmäßigkeit der Grundfarbe oblag deutlichen Schwankungen, mit Exemplaren im Positiv- und Negativbereich.
Ebenso intensiv wurde auf die fortfolgenden Farbenschläge eingegangen, die allesamt würdige Vertreter in ihren Reihen aufzuweisen wussten. Hervor stachen dabei u.a. die in ihrer körperlichen Reife weit fortgeschrittenen Zitron-porzellanfarbigen unseres französischen Federfußfreundes Pierre Hornecker. Beste Figuren bei breiten Körpern, gleichmäßige, nicht zu bräunliche Grundfarbe, zuchtstandsbezogen feine Tupfenform und exakt eingesetzte Perlen charakterisierte die Besseren, dabei insbesondere zwei bestechende Hähne.
Wie gewohnt wurde man von der Gastfreundschaft und Bewirtung verwöhnt und man befand sich in angenehm familiärem Flair. Alle, die die regionalen Tierbesprechungen bis dato noch nicht live erlebt haben, sollte all genannten Angelegenheiten dazu bewegen, im nächsten Jahr mit vor Ort zu sein.

Hier einige Bilder, die uns freundlicherweise Herbert Theis fürs Internet zur Verfügung gestellt hat.

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