Vom Küken zum Ei.

Maschine.jpg (13527 Byte)Der Unterricht in der Schule soll lebensnah und anschaulich sein. Diesen Grundsatz wollte die Lehrerin in der Grundschule in Fritzlar verwirklichen. Passend zur Osterzeit wurde das Thema "Vom Ei zum Küken" gewählt.  Da es schon seit langer Zeit gute Kontakte zum Geflügelzuchtverein Fritzlar gab, wurde wie in den letzten Jahren eine Brutmaschine aufgestellt, die von allen Seiten einen Einblick in den Brutraum gewährt. Drei Wochen lang hatte sich die Klasse 4d um die Eier der Federfüßigen Zwerge gekümmert. Ein Arbeitsplan wurde mit Hilfe des Vorsitzendes Kueken.jpg (14961 Byte) des Geflügelzuchtvereins aufgestellt. Die Schüler wendeten dreimal am Tag die kleinen Eier, sie gossen Wasser in den Behälter und prüften, ob die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit stimmten. Im Sachunterricht  erfuhren sie, dass die Glucke all diese Tätigkeiten über die lange Zeit von 21 Tagen machen muss. Sie lernten, wie das Küken im Ei entsteht. Durch die Beobachtung mit der Schierlampe konnten die Kinder den momentanen Entwicklungstand der Küken im Ei immer genau verfolgen. Als Belohnung für die Pflege der Eier konnte sie dann mit ansehen, wie die Küken sich mit dem Eizahn langsam aus der Schale pickten. Die getrockneten Küken wurden  unter die Infrarotlampe gesetzt und konnten dann von den Kindern in die Hand genommen werden. Nach Aussage der Lehrerin, wurden beim Umgang mit den Küken selbst die 1Küken3.jpg (8537 Byte) wildesten Kinder ganz  vorsichtig und kuschelten mit ihnen eine ganze Stunde lang. Schnell hatte jedes Kind sein Lieblingsküken und jedes bekam einen Namen.
So wurden die kleinen Tierchen eine ganze Woche bestens versorgt. Als die Osterferien bevorstanden, hieß es "Abschied nehmen". In den Abschiedschmerz mischt sich noch einmal große Begeisterung, als am letzten Schultag  die Kinder auch die Eltern der kleinen Küken bewundern konnten.  In der Schule wurden in einen kleinen Voliere mehrere Federfüßige Zwerghühner wpe9.jpg (9128 Byte) gezeigt. Auch diese Hühner wurden von den Kindern gleich bestaunt, gestreichelt und auf den Arm genommen. Als der Hahn sein lautes Abschiedslied krähte, war die schöne Zeit mit den Federfüßigen Zwergen vorbei. Aber bestimmt nicht für immer. Alle Kinder wollten ihre Lieblinge in der Zuchtanlage zu einer späteren Zeit besuchen. Mit dem Versprechen auf ein baldiges Wiedersehen halfen die Kinder beim Transport der Hühnerschar.

nach oben                  zurück zur Jugendseite