Fragen an den stellvertretenden Vorsitzenden:

 

Lieber Georg Aselmann, du bist nun schon über 50 Jahre im Vorstand des Sondervereins tätig. Im Laufe der Jahre hast du viel für die Federfüßigen Zwerge getan. Die Besucher der Internetseite möchten etwas mehr über den Stellvertreter und seine Ideen für die Zukunft erfahren.

 

Wie bist du zu dem schönen Hobby der Geflügelzucht gekommen und insbesondere zur Zucht der Federfüße?


Georg Aselmann: Das war schon sehr früh durch meinen Vater (Jahrgang 1899), der schon 1905 die ersten Zwerghühner erhielt und mir wunschgemäß zu Weihnachten 1947 den ersten Stamm Federfüßige Zwerghühner in gold-porzellanfarbig schenkte.

 

Die Federfüßigen Zwerghühner werden jetzt in 21 schönen Farbenschlägen jeweils mit und ohne Bart gezüchtet. Welche Farbenschläge züchtest du und welche Besonderheiten haben diese?

 

Georg Aselmann: Ich züchte seit 1947 die Gold-porzellanfarbigen, seit 1977 die Gelben mit weißen Tupfen und seit 1997 die Silber-porzellanfarbigen. Alle haben die reizvolle Problematik der exakten und gleichmäßigen Zeichnungsform.

 

Du hast schon viele Artikel in der Fachpresse geschrieben. Wo holst du deine Erkenntnisse her?

 

Georg Aselmann: Die seit Beginn der Zucht durchgeführte Abstammungskontrolle führte zu vielen Erkenntnissen der genetischen Vererbung. Die Preisrichter- und Sonderrichtertätigkeit ab 1961 gab laufend Einblick in die bundesweite Entwicklung des Zuchtgeschehens. Den ersten meiner zahlreichen Fachpresseartikel schrieb ich 1931.

  

Als stellvertretender Vorsitzender hast du schon manche richtungweisende Diskussion geführt. Wie sieht die Zukunft dieser schönen Rasse aus?

 

Georg Aselmann: Das wachsende allgemeine Interesse an unserer Rasse, das zu einer Spitzenposition unter allen Zwerghuhnrassen geführt hat, führe ich auf die jahrzehntelange homogene und fachlich hoch qualifizierte Führungsarbeit des Sondervereins zurück. Die für Züchter und Preisrichter im Standard einheitliche Ausrichtung aller 21 Farbenschläge auf Typ und zutrauliches Wesen, an der ich mitwirkte, führte zu klarer Zielgestaltung unter Beachtung tierschutzgerechten Erfordernissen und brachte der Rasse ein stetes Wachstum an allgemeiner Beliebtheit und Verbreitung.

 

Die Öffentlichkeitsarbeit ist für jeden Verein überlebenswichtig geworden. Wie stehst du dazu und insbesondere zur Internetpräsentation des Sondervereins?

 

Georg Aselmann: Da ich die „konservative Öffentlichkeitsarbeit“ 1970 in meinem Landesverband und im Bund Deutscher Rassegeflügelzüchter 1972 „in Gang brachte“, bin ich besonders erfreut über die ungeheuren Möglichkeiten, die das Internet für uns bietet.

 

Wir danken dir recht herzlich für deine Ausführungen und wünschen dir weiterhin eine erfolgreiche Arbeit im SV zum Wohle der Federfüßigen Zwerge.

 

Rudi Ehrhardt
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